Auf der langen Liste der kanadischen Strafzölle finden sich nun nicht nur 156 Stahl- und Aluminiumprodukte aus den USA, sondern auch Waren wie Joghurt, Kaffee, Ketchup, Haarspray, Klopapier, Spülmaschinen, Segelboote, Schlafsäcke und Spielkarten. Viele sind eher symbolisch, andere zielen auf Trumps Republikanerfreunde - Gurken aus Wisconsin (dem Staat von Paul Ryan), Bourbon aus Kentucky (dem Staat von Mitch McConnell).
wird zu zusätzlichen Spannungen der Regierung Kanadas mit Québec führen. In ersten Reaktionen wird Trudeau vorgeworfen, dass er die für Québec wichtige Milchwirtschaft zu Gunsten der Autolieferanten in Ontario geopfert hat. Und zu "Milchzölle (....) mit denen die kanadische Regierung ihre Bauern subventioniert" - totaler Unsinn. Kanada hat ein komplexes System, um übermässige Produktion zu verhindern (Kontrolle des Angebots) - Verkäufer von Milch und Milchprodukten müssen "Quoten" kaufen (meist zu "Marktpreisen" die jetzt für Neueinsteiger fast prohibitiv hoch sind), Importe sind beschränkt und stark besteuert. Der Konsument bezahlt höhere Preise für Milchprodukte auf dem stark regulierten Markt, die Kanadische Regierung braucht so die Milchproduzenten nicht zu subventionieren. Kanada hat (noch!) keine staatlich subventionierte Vernichtungs- oder andere pseudo Vermarktungsmassnahmen für Milchprodukte, wie die USA und die EU, auch keine Exporte zu Dumpingpreisen zusätzlich zu den Subventionen für die Landwirtschaft (und für die Lebensmittelindustrie). Und den Milchbauern in Kanada geht es eher gut - nicht wie in der EU vor allem seit der Aufhebung der Milchquoten.
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Insgesamt gab es also eine Wertentwicklung von knapp 214 Prozent bei einer Volatilität von ca. 10 Prozent (Der Deutsche Aktienindex DAX hat hier z.B. nur 92 Prozent, erreicht, der Eurostoxx mit den größten 50 Europäischen Unternehmen sogar nur mickrige zwei Prozent). Zu beachten gilt natürlich auch zu Beginn die Kurve nach unten. Hier gab es ein Minus von 20 Prozent (kurz vor der Finanzkrise fängt unsere Berechnung an). Hier sieht man dann aber schön, dass kurzfristige Volatilität für den langfristigen Investor keinen Einfluss hat.
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