Interessant können auch spezielle Nebenwerte-Indizes sein. Einen Blick wert ist der Value-Stars-Deutschland-Index. Der Nebenwerte-Index schlägt den SDAX seit Jahren um Längen. Der Index ist allerdings nicht direkt investierbar. Über das Value-Stars-Deutschland-Zertifikat (WKN: LS8VSD) können Anleger jedoch problemlos über jede Bank eins-zu-eins an der Entwicklung dieses Index teilhaben. Auch zahlreiche Wikifolios der gleichnamigen Social-Trading-Plattform investieren in deutsche Small Caps und sind über Zertifikate von Lang & Schwarz investierbar.
Einige Marktbeobachter sind jedoch der Ansicht, daß die Anleger irgendwann im kommenden Jahr, wenn Zinssätze und Inflationsrate weiter steigen und sich die amerikanische Wirtschaft abschwächt, ihr Kapital nach und nach von Nebenwerten auf große Unternehmenstitel umschichten. Denn unter den neuen Marktbedingungen werden die Investoren vor allem Stabilität und Reife zu schätzen wissen, die ihnen nur Großunternehmen bieten können.
Im Rahmen der vorliegenden Ausgabe von 'Die Besten' wurden vom e-fundresearch.com Team sämtliche aktiv-gemanagte Global Small-Cap-Fonds (Morningstar-Kategorie: Global Small-Cap Equity) berücksichtigt, die zum aktuellen Stichtag (18.06.2018) in zumindest einem Land der DACH-Region zum Vertrieb zugelassen waren und zusätzlich über einen durchgängigen Live-Track-Record von zumindest drei Jahren (per 31.05.2018) verfügten.
Schauen wir uns die Masseneinwanderungsinitiative, den Brexit, den Erfolg von Donald Trump, die Alternative für Deutschland an: Es macht sich massiver Globalisierungswiderstand breit, nicht zuletzt, weil es an Wachstum mangelt. So könnte durchaus eine durch Staatsausgaben getriebene Reflationierung anstehen – finanziert mit Helikoptergeld. Klingt schrill, ist aber bereits im Gang und wartet nur auf weltweiten Einsatz. Dann müsste man auf Zykliker und Bankaktien setzen, die von steigenden Zinsen profitieren. Doch jüngst waren eher andere Kräfte am Werk: Der Auslöser für den Renditeanstieg war eher eine übermässige Positionierung am langen Ende sowie eine technische Änderung für US-Geldmarktfonds Mitte Oktober, was einige Turbulenzen in der Zinskurve ausgelöst hat.
Ein Investment in die sogenannten „kleinen Aktien“ ist für Anleger mit höheren Chancen, aber auch Risiken verbunden. Aktien von Small Caps schwanken meist deutlich stärker als die Anteilsscheine namhafter Konzerne. Zweistellige Kursgewinne und -verluste binnen kurzer Zeit sind bei Nebenwerten daher eher die Regel denn die Ausnahme. Der Auswahl der „richtigen“ Einzelaktien, dem sogenannten Stock-picking, kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Die Notenbanken kontrollieren vor allem das kurze Ende der Zinskurve. Der ersten Zinserhöhung letzten Dezember folgten fallende Zinsen am langen Ende. Es wurde befürchtet, dass die US-Notenbank den Aufschwung abmurkse. Moderat höhere lange Zinsen würden auf ein Ende der Deflationsstarre hinweisen. Ein unkontrolliertes Hochschiessen respektive ein Bond-Crash wäre dagegen wohl das Übelste, was passieren könnte. Doch spricht gegenwärtig wenig dafür.


Es gibt viele Anlageformen. Sind Investmentfonds besser? Oder ETF´ Lösungen? Welche Märkte werden sich auf lange Sicht besser entwickeln? Nach fast zwei Jahrzehnten aktiver Börsenerfahrung können wir eine Feststellung machen, welche auch für die nächsten Jahrzehnte gelten wird. Warum dies so ist, sagt alleine der gesunde Menschenverstand schon aus, aber auch sämtliche wissenschaftliche Untersuchungen unterstützten unsere These. Small & Mid Caps (quasi Nebenwerte) werden langfristig stärker steigen als Large Caps (große Unternehmen). Die Mehrrendite liegt hierbei jährlich zwischen 3 und 5 %. 

Es verwundert nicht, dass die USA als welt­weit führende Börsennation auch die traditions­reichsten Small-Cap-Indizes haben. Der Russel 2000 wurde vor mehr als 30 Jahren entwickelt und findet in der Anla­gebranche große Beachtung. Mit seinen 2000 Titeln liefert er Anlegern einen sehr breiten Einstieg in kleine US-Unternehmen. In den vergangenen fünf Jahren brachten die ETF auf den Russel 2000 eine ähnlich gute Rendite wie die ETF auf andere US-Small-Cap-Indizes. Der beste in dieser Gruppe ist zurzeit der iShares S&P SmallCap 600 Ucits. Er liegt sogar vor den beiden markt­breiten Small-Cap-ETF iShares MSCI USA Small Cap Ucits und ComStage MSCI USA Small Cap Ucits. Für Anleger, die auf diesen Ausschnitt der US-Börsen setzen wollen, sind aber alle drei Fonds in Ordnung.
Gerade in schwierigen und volatilen Marktphasen — das hat die Vergangenheit oft bewiesen — ist es meistens besser, weiter auf die gefestigten Highflyer zu setzen, als bei angeschlagenen Rohrkrepierern auf die Kurswende zu spekulieren. Auch Experten raten deshalb momentan eher zum Kauf von Outperformern. So sind nach Meinung von Christian Gattiker, Chefstratege der Schweizer Bank Julius Bär, jetzt nicht jene Aktien besonders attraktiv, die am meisten gefallen sind, sondern diejenigen, die relative Stärke zeigen.
Der Rat wird sich 2007 dazu insbesondere mit folgenden Themen befassen: das weitere Vorgehen nach der Mitteilung der Kommission über einen wettbewerbsfähigen Rechtsrahmen für die Automobilindustrie, die Halbzeitüberprüfung der Strategie und des Aktionsplans für Biowissenschaften und Biotechnologie, die Mitteilung über Rohstoffe, der Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit der IKT-Industrie, der Bericht über Schiffbau, die Europäische Weltraumpolitik, die Mitteilung über Verteidigungswirtschaft und die Halbzeitüberprüfung der Industriepolitik. eu2007.de
Die "Milchkrise": Washington hatte gegen die hohen Milchzölle protestiert, mit denen die kanadische Regierung ihre Bauern subventioniert. Kanada hat nun Konzessionen eingeräumt und öffnet fortan knapp vier Prozent seines Markts - leicht mehr als in der Trans-Pacific Partnership (TPP), die Trump aufgekündigt hatte. "Tolle Resultate für unsere Milchbauern", hieß es dazu im Weißen Haus.
Es war ein nicht so tolles Aktienjahr 2018, kein Zweifel. Aber immerhin schafften es einige globale Aktienfonds, einen Gewinn einzufahren. Vor allem: Auf dem ersten Platz steht ein Comeback, das so erstmal nicht auf der Hand lag. Wahrscheinlich hat der Manager einfach mal ein schlechtes Aktienjahr gebraucht, um sein Risikomanagement zu beweisen. [mehr]
×