Das lange heftig umstrittene Handelsabkommen kann zur Gänze erst in Kraft treten, wenn alle Regierungen und Parlamente der EU-Staaten es ratifiziert haben. Die Vertragsbestandteile, die in alleinige EU-Kompetenz fallen, werden im Rahmen der vorläufigen Anwendung in Kraft gesetzt. Das hätte eigentlich schon der Fall sein sollen, wurde aber auf Juli verschoben, weil die parlamentarische Beratung in Kanada noch nicht abgeschlossen ist.

So auch im vergangenen Jahr, als wir exakt die gleichen Experten gebeten hatten, ihre Nebenwerte-Lieblinge zu nennen. Von den 24 damaligen Empfehlungen haben 21 im Kurs zugelegt, nur bei drei Papieren gab es Verluste. Insgesamt hätten Anleger mit einem gleichgewichteten Portfolio aus allen 24 Aktien satte 55,2 Prozent verdienen können - das Ganze in 14 Monaten wohlgemerkt. Selbst der beste Nebenwerte-Index in diesem Zeitraum, der TecDAX, legte "nur" um 47,8 Prozent zu.
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